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Werkstatt-Report

Es tut sich viel in den Werkstätten. Nicht nur im Heidekrautbahnmuseum in Basdorf, sondern auch bei den Fahrzeugwerken Miraustraße in Hennigsdorf. Gut voran gehen dort die Hauptuntersuchungen unserer Wagen 1 und 14. Inzwischen sind die Wagen dort ausgeachst und die Radsätze konnten zur weiteren Bearbeitung zur Firma Wisag nach Brieske verbracht werden.

2017_02 Wagen 1 bei FWM2017_02 Wagen 14 bei FWM

Ebenso wurde in Basdorf der Reko-Dreiachser 352-366, unser Wagen 30, ausgeachst. Neben einer Überholung der drei Gleitlagerachsen steht auch hier eine Aufarbeitung der Wagenfedern an. Nach Wiederkehr der Radsätze und der Federn, kann der Wagen wieder eingeachst werden. Dabei wird der Wagen mit der Hubanlage schritt für Schritt langsam wieder auf seine Achsen mit den aufgesattelten Federn abgesenkt. Zu der Hauptuntersuchung gehört noch die bremstechnische Untersuchung sowie eine Neulackierung des Wagenkastens.

2017_02 Wagen 30 ausgeachst_012017_02 Wagen 30 ausgeachst_02

Zusätzlich bekommt die Köf 4280 ebenfalls eine Hauptuntersuchung. Erste Arbeiten wurden hier schon durchgeführt, so wurden als erstes die Zug- und Stoßeinrichtungen vermessen. Wir wollen die Köf nicht im Streckendienst sondern im leichten Rangierdienst in unserem Bw-Bereich einsetzen während die Rangierdiesellok MB 200N eine Hauptuntersuchung bekommen soll.

2017_02 HU Köf II_012017_02 HU Köf II_02

Im Dampflokschuppen ändert sich zur Zeit das Aussehen des 3. Klasseabteils unsres Wagen 6. Bislang mit Holzlattenbänken der Berliner S-Bahn und DR-Gepäckablagen ausgerüstet, wird sich dieser in Zukunft im Stile der Deutschen Bundesbahn der 1950er Jahre zeigen: bequeme Kunstledersitze und große Gepäckträger werden das Erscheinungsbild ändern. Zugleich erfährt die Dampfheizungsanlage noch einige Verbesserungen. Das Abteil der 2. Wagenklasse zeigt sich schon seit einigen Jahren im Stile der noch jungen Bundesbahn. Und nicht zuletzt finden natürlich auch Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten an der Dampflok 131.060 statt. Federführend ist hier natürlich der Eigentümer, der sich auf die Unterstützung der BEF-Kollegen verlassen kann.